Die Gründe, die eine Stiftung veranlassen, intellektuelle und materielle Ressourcen bereitzustellen, sind ein direkter Ausdruck ihrer Tradition und ergeben sich aus ihrer Geschichte.
Vor einem halben Jahrhundert entschloss sich Lina Balzan, das ererbte beträchtliche Vermögen zur Förderung von Humanität, Kultur und Wissenschaft zu verwenden und damit zugleich das Andenken an ihren Vater zu ehren, dem diese Anliegen zeit seines Lebens wichtig gewesen waren. Mit ihrer Stiftung verwirklichte sie die exemplarische Tradition eines Mäzenatentums, das seine feste Grundlage im Lebensweg eines jungen Mannes von Badia Polesine zu einem führenden Protagonisten des Mailänder Kulturlebens hatte.