Das
Preisverleihungskomitee der Stiftung "Preis" wählt jährlich die Preisträger aus Kandidatenvorschlägen aus, die von international renommierten Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen (Universitäten, Forschungsinstituten, Akademien) sowie von namhaften Persönlichkeiten, deren sachliche Zuständigkeit vom Komitee anerkannt ist, erbeten werden. Die Vorschläge müssen bis spätestens 15. März jeden Jahres mit folgenden Unterlagen eingelangt sein: Begründung des Vorschlags, Liste der wichtigsten Veröffentlichungen und Lebenslauf. Eigenkandidaturen werden nicht berücksichtigt.
Die Vorgehensweise beim Sonderpreis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern verläuft anders als bei den jährlichen wissenschaftlichen Preisen: die Statuten sehen dafür die Bildung einer Vorbereitungskommission vor. Diese Kommission besteht aus sechs Balzan Mitgliedern, von denen drei dem
Stiftungsrat der Stiftung "Preis" und drei dem
Preisverleihungskomitee angehören. Die Vorbereitungskommission trifft sich mehrfach zur Auslese der vorgebrachten Kandidaturen, bis eine oder mehrere begründete Endvorschläge formuliert werden können. Die endgültige Entscheidung obliegt dem Preisverleihungskomitee.