Biographie
Frankreich
Paul Reuter
Balzan Preis 1981 für Internationales öffentliches Recht
Als weltweit angesehener Jurist, Verfasser zahlreicher wissenschaftlicher Werke und Experte internationaler Verhandlungen hat er bei der Ausarbeitung wichtiger internationaler Verträge einen besonderen und entscheidenden Beitrag geleistet. Sein Denken ist für Generationen von Studenten jeglicher Nationalität, die durch seinen Unterricht geformt wurden, richtungsweisend geworden.
Paul Reuter, geboren am 12. Februar 1911 ( †1990),
Mitglied des Instituts für internationales Recht,
Mitglied des Ständigen Schiedshofs,
Mitglied der Kommission für internationales Recht der Vereinten Nationen (seit 1964),
Präsident des internationalen Organs der Vereinten Nationen zur Kontrolle der Rauschgifte,
Mitglied der Académie Royale de Belgique,
Lehrbeauftragter (1936), Agrégé (1938) und darauf ordentlicher Professor für internationales Recht der Universitäten Nancy, Poitier, Aix-en-Provence und Paris.
Gastprofessor an der Akademie für internationales Recht in Den Haag und verschiedenen französischen wie ausländischen Instituten und Universitäten.
Stellvertretender Direktor im lnformationsministerium (1944), dann beim « Garde des Sceaux » (1945); technischer Berater Im Verteidigungsministerium (1947), Mitglied des Verwaltungsrates der « Ecole nationale d’administration », stellvertretender Rechtsberater Im Aussenhandelsministerium (1948) Frankreichs.
Anwalt bei verschiedenen vor den Internationalen Gerichtshof, den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, den Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften, die französisch-schweizerische Schiedskommission und andere internationale Schiedsgerichte vorgebrachten Streitfällen, Schiedsrichter oder Schiedsgerichtspräsident bei verschiedenen internationalen Schadensfällen,
Mitglied des Europäischen Gerichtshofs für Nuklearenergie.